Nauens Haushalt 2026 mehrheitlich verabschiedet

21. Mai 2026 : In der Stadtverordnetenversammlung (StVV) am 20. Mai 2026 wurde der Haushalt der Stadt für 2026 mit 20 Ja-Stimmen, zwei Nein-Stimmen und einer Enthaltung mehrheitlich beschlossen.

Zugleich bestätigten die Stadtverordneten Katrin Lütsch mit großer Mehrheit als neue Erste Beigeordnete der Stadt Nauen. Sie erhielt 25 Ja-Stimmen bei einer Nein-Stimme und tritt ihr Amt zum 1. August 2026 an. Sie folgt auf Daniela Zießnitz, die dieses Amt in den vergangenen acht Jahren innehatte. Bürgermeister Michael Wiebersinsky dankte der amtierenden Ersten Beigeordneten für ihre langjährige Arbeit und wünschte ihrer Nachfolgerin eine glückliche Hand für die bevorstehenden Aufgaben.

Daniela Zießnitz bedankte sich für die vertrauensvolle Zusammenarbeit, die ihr in den vergangenen acht Jahren entgegengebracht wurde. „Ich habe während meiner Amtszeit sehr viele engagierte Meschen kennengelernt. Menschen, die nicht nur hauptberuflich in den Schulen und Kitas und in der Verwaltung, sondern vor allem, aber auch in den Ortsteilen ehrenamtlich etwas auf die Beine stellen oder bewegen wollen, und die sich für ihre Mitmenschen einsetzen und unser Lebensumfeld angenehm machen. Dieses Engagement und Potenzial ist das Fundament unserer Gesellschaft und die Basis für unsere gemeinsame Arbeit - auch hier in der Stadtverordnetenversammlung“, hob Zießnitz hervor.

Nach der Sitzung sagte Katrin Lütsch: „Ich habe vor der heutigen Sitzung die Gelegenheit genutzt, mich bei allen Fraktionen vorzustellen. Dabei habe ich vor allem mitgenommen, dass sich alle mit großer Leidenschaft für die Bürgerinnen und Bürger von Nauen engagieren.“ Gleichzeitig sei sie überall auf eine große Offenheit ihr gegenüber gestoßen. „Daran möchte ich gerne anknüpfen. Ich sehe darin eine wichtige Grundlage für eine vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit in der Zukunft“, so Lütsch.

Mit dem am Abend beschlossenen Haushalt schafft die Stadt Nauen die Grundlage für zahlreiche Investitionen und Projekte in der Kernstadt sowie in den Ortsteilen. Der Haushaltsentwurf war innerhalb eines außergewöhnlich kurzen Zeitraums erstellt, beraten und zur Beschlussreife gebracht worden. Zwischen Ende Januar und Mitte April wurden die Planungen verwaltungsintern vorbereitet und gemeinsam mit den politischen Gremien intensiv abgestimmt.

Im investiven Bereich liegt weiterhin ein Schwerpunkt auf der Entwicklung der Ortsteile und der Kernstadt. So sind unter anderem Mittel für den Neubau des Dorfgemeinschaftshauses in Börnicke sowie für die Erneuerung der Lüftungsanlage im Dorfgemeinschaftshaus Wachow vorgesehen. Darüber hinaus sollen mit dem Radweg Wachow–Päwesin sowie dem geplanten Radweg Tietzow–Börnicke weitere Maßnahmen aus dem Radwegekonzept der Stadt umgesetzt werden. Auch die Sanierung der Kita in Markee sowie die weitere Ausstattung der Kita in Kienberg gehören zu den geplanten Maßnahmen.

In der Kernstadt umfasst der Haushalt unter anderem die weitere Planung für den grundhaften Ausbau im Bereich Schützenstraße/Heinrich-Heine- Straße, zusätzliche Fahrradabstellanlagen am Bahnhof, einen Kreisverkehr in der Brandenburger Straße sowie Investitionen im Bereich Waldemardamm. Ebenso vorgesehen sind Investitionen in die Straßenbeleuchtung, neue beziehungsweise modernisierte Buswartehäuschen sowie die Weiterentwicklung des Schul- und Bildungscampus am Dr. Georg Graf von Arco Schulzentrum.

Ergänzt werden diese Vorhaben durch Maßnahmen zur Modernisierung öffentlicher Außenanlagen, darunter die Neugestaltung des Stadtparks. Für mehrere Projekte stehen Fördermittel aus den Programmen „Lebendige Zentren“ und „Sozialer Zusammenhalt“ bereit. Mit der Verabschiedung des Haushalts können nun auch zahlreiche Projekte und Unterstützungsleistungen umgesetzt werden, die in den vergangenen Monaten nur eingeschränkt möglich waren. Dazu zählen insbesondere freiwillige Leistungen der Stadt sowie die Unterstützung des Ehrenamtes oder die Jugendarbeit.

„Der beschlossene Haushalt gibt der Stadt, den Ortsteilen und vielen engagierten Menschen endlich wieder Planungssicherheit“, erklärte Bürgermeister Michael Wiebersinsky nach der Sitzung. „Viele Vereine, Initiativen und Ehrenamtliche haben in den vergangenen Monaten große Geduld bewiesen, für die ich mich an dieser Stelle ausdrücklich bedanken möchte. Umso wichtiger ist es, dass wir jetzt gemeinsam nach vorne schauen und die vorgesehenen Projekte Schritt für Schritt umsetzen können.“

 

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