Stärkung der Kinder- und Jugendarbeit: Neues Teammitglied und klare Schwerpunkte

18. Mai 2026 : Die Stadt Nauen baut ihre Kinder- und Jugendarbeit weiter aus: Seit dem 1. März verstärkt Dirk Knitter als Kinder- und Jugendbeauftragter sowie Streetworker das Team. Mit seiner langjährigen Erfahrung in der offenen und aufsuchenden Jugendarbeit bringt er wertvolle Impulse und viel praktische Erfahrung für die Arbeit mit jungen Menschen in Nauen mit.

Die Stelle von Dirk Knitter verbindet zwei wichtige Bereiche miteinander: Einerseits begleitet er als Kinder- und Jugendbeauftragter konzeptionelle Themen und Beteiligungsprojekte, andererseits ist er als Streetworker direkt vor Ort präsent und Ansprechpartner für Kinder und Jugendliche im Alltag.

„Mit Herrn Knitter gewinnen wir nicht nur fachliche Expertise, sondern auch eine engagierte und nahbare Vertrauensperson für Kinder und Jugendliche in unserer Stadt“, erklärt Carolin Mattig, zuständig für die Kinder- und Jugendarbeit in Nauen. „Seine vielfältigen Erfahrungen und seine offene, zugewandte Art sind eine große Bereicherung für unser Team.“

Dirk Knitter stammt ursprünglich aus Brandenburg an der Havel. Der 46-Jährige ist Vater von zwei Söhnen im Alter von 14 und 18 Jahren. Nach seiner Erstausbildung zum Industriemechaniker absolvierte er eine Ausbildung zum staatlich anerkannten Erzieher sowie ein berufsbegleitendes Studium der Sozialen Arbeit. Berufliche Erfahrungen sammelte er unter anderem in der offenen Jugendarbeit, der stationären Jugendhilfe, der kommunalen Wohnhilfe sowie der Eingliederungshilfe. Besonders geprägt haben ihn dabei seine 13 Jahre im Bereich Streetwork in Brandenburg an der Havel.

„Mir ist wichtig, jungen Menschen auf Augenhöhe zu begegnen und ihnen zuzuhören“, sagt Dirk Knitter. „Streetwork bedeutet für mich, präsent zu sein, Vertrauen aufzubauen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln. Ich habe bereits viele Jugendliche in Nauen kennenlernen dürfen und freue mich darauf, gemeinsam mit ihnen Ideen umzusetzen und etwas zu bewegen.“

Als Kinder- und Jugendbeauftragter wird Dirk Knitter insbesondere die Ziele der „Kinderfreundlichen Kommune“ weiter begleiten, Beteiligungsformate wie den Jugendrat unterstützen und jungen Menschen als Ansprechpartner für Ideen, Anregungen und Anliegen zur Verfügung stehen.

Carolin Mattig ergänzt: „Herr Knitter unterstützt nicht nur Kinder und Jugendliche direkt, sondern bringt seine Erfahrungen auch in die Arbeit der Verwaltung und der politischen Gremien ein. Gemeinsam möchten wir Kinderrechte noch stärker im Verwaltungshandeln verankern und Beteiligungsmöglichkeiten weiter ausbauen.“

Im Bereich der mobilen Jugendarbeit wird er aktiv auf junge Menschen zugehen, Treffpunkte aufsuchen und Unterstützung bei individuellen Herausforderungen anbieten – von schulischen Fragen über familiäre Konflikte bis hin zur Vermittlung weiterführender Hilfsangebote. Auch die Organisation niedrigschwelliger Projekte und Freizeitangebote sowie die Vermittlung bei Konflikten im öffentlichen Raum gehören zu seinem Aufgabenfeld.

Bürgermeister Dr. Michael Wiebersinsky unterstreicht die Bedeutung dieser Verstärkung: „Kinder und Jugendliche sind ein wichtiger Teil unserer Stadtgesellschaft. Wir möchten ihnen zuhören, ihre Ideen ernst nehmen und sie aktiv an der Entwicklung unserer Stadt beteiligen. Die neue Stelle ist ein wichtiger Schritt, um dieses Ziel weiter mit Leben zu füllen.“

Auch der Beigeordnete Andreas Zahn hebt die Bedeutung der neuen Struktur hervor: „Die Verbindung von konzeptioneller Arbeit und direkter Präsenz im öffentlichen Raum schafft eine starke Grundlage für eine moderne und bedarfsgerechte Kinder- und Jugendarbeit. So können wir noch gezielter auf die Bedürfnisse junger Menschen eingehen. Für die Möglichkeit der Stellenausweitung sind wir den Stadtverordneten dankbar, denn so können wir ganz direkt auch selbst Akzente setzen.“

Neben seiner beruflichen Tätigkeit interessiert sich Dirk Knitter auch privat vielseitig. Zu seinen Interessen zählen das Schrauben und Fahren von Motorrädern, Musik und Tanzen sowie das Arbeiten mit Holz. Außerdem war er viele Jahre als Spieler und Schiedsrichter beim Handballverein SV 63 Brandenburg-West aktiv und ist Mitglied in einem Kanuverein.

Die Gesamtkoordination des Bereichs liegt weiterhin bei Carolin Mattig. Sie verantwortet unter anderem die konzeptionelle Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendarbeit, die Organisation städtischer Veranstaltungen wie Malwettbewerb und Zeugnisfete sowie die Vernetzung mit Trägern, Vereinen, Schulen und Kitas. Darüber hinaus begleitet sie Förderprojekte und wirkt an der Umsetzung des Aktionsplanes Kinderfreundliche Kommune mit.

 

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