Staatsanwaltschaft Neuruppin stellt Vorermittlungen gegen Nauens Bürgermeister Meger ein

22. Mai 2024 : Die zuständige Staatsanwaltschaft Neuruppin hat die Vorermittlungen gegen Nauens Bürgermeister Manuel Meger (LWN) wegen des Verdachts auf Bestechlichkeit und Bestechung eingestellt. Nach intensiven Ermittlungen und einer umfassenden Prüfung der vorgelegten Beweise wurde entschieden, dass keine hinreichenden Anhaltspunkte für eine strafbare Handlung vorliegen.

Bürgermeister Meger zieht damit einen Schlussstrich unter das eingeleitete Ermittlungsverfahren, das rund 15 Monate gedauert hat. „Ich hatte von Anfang an gesagt, dass an den Vorwürfen nichts dran ist“, sagte er. „Man kann sich nur bei der Staatsanwaltschaft bedanken, dass sie in dem Fall schnell gehandelt hat. Man hat aus meiner Sicht auch erkannt, dass die Vorwürfe politisch motiviert waren, da der Hinweisgeber der Geschäftsführer der Fraktion ’Wir für Nauen’ im Nauener Stadtparlament ist. Seit dem 9. Februar, also dem Tag, an dem die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft die Räumlichkeiten des Rathauses untersucht haben, waren meine Familie und ich den Belastungen des Vorgangs ausgesetzt. Man wird überall darauf angesprochen. Der Wahlkampf zur Kommunalwahl ist ebenfalls davon geprägt, wenn man sich die Plakate in Nauen anschaut. Deshalb ist es umso schöner, dass das Verfahren jetzt eingestellt worden ist und es auch nicht zu einer Gerichtsverhandlung kommt“, sagt er. „Vielleicht schaffen es die Kollegen von der Fraktion Wir für Nauen, sich für die Behauptungen, die sie in den Raum gestellt haben, einfach mal zu entschuldigen bei den beteiligten Personen und deren Familien. Die Anschuldigungen Raymond Heydts, dem Stadtverordneten und Geschäftsführer von ‚Wir für Nauen‘, sind damit hinfällig und entsprechen nicht der Wahrheit“, unterstrich Meger.

Die Staatsanwaltschaft war damals dem Hinweis Heydts gefolgt und sprach von einem Anfangsverdacht der Bestechlichkeit und Bestechung. Die Vorwürfe richteten sich sowohl gegen Stadtbedienstete als auch gegen Dritte. Die Staatsanwaltschaft kam zum Ergebnis, dass aus den beschlagnahmten Unterlagen nicht hervorgegangen sei, dass es Absprachen gab, um dem Landwirt einen Vorteil zu verschaffen, darunter die Investoren des Bauvorhabens ‚An der alten Ziegelei‘.

Der Bürgermeister dankt zugleich seinen Unterstützern für ihr Vertrauen und ihre Unterstützung während der Ermittlungen.

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