„Kommunalcafé“ im Richart-Hof: Gelungener Auftakt des Bürgerdialogs auf Augenhöhe
Bereits die große Resonanz zeigte: Das Interesse am Austausch ist hoch. Die Plätze im Saal des Richart-Hof reichten kaum aus, so vielfältig und engagiert waren die Beiträge der Teilnehmenden. Themen wie Verkehrssicherheit, Baumnachpflanzungen, Parkmöglichkeiten in der Innenstadt, Trinkbrunnen, Aufenthaltsorte für Jugendliche, Katastrophenschutz, Angebote im Familien- und Generationenzentrum, Nutzungsmöglichkeiten städtischer Turnhallen, Sauberkeit und viele weitere Anliegen standen auf der Agenda des Nachmittags.
Zu Beginn der Veranstaltung machte Bürgermeister Wiebersinsky deutlich, worum es ihm beim Kommunalcafé geht: um einen offenen Austausch ohne Barrieren. Kritik, Anregungen und Ideen seien ausdrücklich erwünscht. „Ziel ist es, dass wir uns auf Augenhöhe begegnen – als Nauenerinnen und Nauener, die gemeinsam über die Zukunft ihrer Stadt sprechen und unkomplizierte Wege in die Verwaltung finden möchten“, so der Bürgermeister.
Am Ende der gut zweistündigen Nachmittagsveranstaltung zog der Bürgermeister ein durchweg positives Fazit. Die Gespräche seien konstruktiv, respektvoll und lebendig gewesen – sowohl zwischen Bürgerschaft und Verwaltung als auch unter den Bürgerinnen und Bürgern selbst. „Perspektivisch kann das Kommunalcafé zu einem Ort werden, an dem die Verwaltung nicht nur zuhört, sondern gesellschaftliche Diskussionen moderiert und Impulse aus der Bürgerschaft aufnimmt. Darauf freue ich mich“ betonte er und kündigte an, dieses Angebot ausdrücklich fortführen zu wollen.
Zum Abschluss nutzte der Bürgermeister die Gelegenheit, auf die öffentliche Müllsammelaktion „Saubere Sache“ hinzuweisen, die am 28. März um 14 Uhr vor dem Familien- und Generationenzentrum (FGZ) in der Ketziner Straße beginnt. Das Kommunalcafé wird künftig regelmäßig stattfinden – im Wechsel zwischen Kernstadt und an verschiedenen Veranstaltungsorten in den Ortsteilen.
Stadt Nauen