Stadt Nauen stellt Klimaportal zur Wärmeplanung vor

02. April 2026 : Die Stadt Nauen zählt zu den ersten Kommunen in Brandenburg mit einem abgeschlossenen Wärmeplan und hat nun auf ihrer Homepage das neue Klimaportal veröffentlicht. Hier finden Bürgerinnen und Bürger alle wesentlichen Informationen rund um die Aktivitäten zum Klimaschutz, die kommunale Wärmeplanung sowie einen möglicherweise anstehenden Heizungstausch.

Die Klimaschutzbeauftragte der Stadt, Tiina Klix, sagt: „Mit Hilfe des Klimaportals kann man sich unter klima-nauen.de unverbindlich rund um das Thema Wärmeplanung informieren. Für jede Ortslage und jeden Ortsteil gibt es eine dezidierte Erläuterung, mit der sich jeder die Frage ‚Was gibt es für mich für Möglichkeiten?‘ beantworten kann“, erklärt sie.

„Hier werden auch umfangreich die Fördermittel dargestellt, die aktuell zur Verfügung stehen – wichtig für alle, die ein Haus bauen oder energetisch sanieren möchten. Man kann zum Beispiel für sein Haus einfach Daten eingeben, aktuelle Förderinstrumente finden und direkt einen Förderantrag stellen. Die Kosten werden unverbindlich angezeigt, und meine Daten werden dabei nicht gespeichert.“

Fachbereichsleiter Gunther App ergänzt: „Mit diesem Informationsangebot will die Stadt Nauen zur „Wärmewende“ in Nauen beitragen. Ziel muss es sein, die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern auch bei der Wärmeversorgung zu minimieren. Wie abhängig wir hier in Deutschland immer noch davon sind, zeigen gerade die aktuellen Entwicklungen nur zu deutlich. Die Stadtverwaltung hofft, dass möglichst viele Nauenerinnen und Nauener das Informationsangebot nutzen, das im Übrigen kontinuierlich auf aktuellem Stand gehalten wird.“

Dr. Dorian Holtz vom Rostocker Planungsbüro Theta-Concepts, der bis dahin die Informationsveranstaltungen zur kommunalen Wärmeplanung der Stadt begleitet hat, sagte: „Wir freuen uns, mit dem Klimaportal einen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende in der Stadt Nauen leisten zu können. Das Klimaportal schließt die Lücke zwischen strategischer Planung auf kommunaler Ebene, dem individuellen Heizungstausch und verfügbaren Fördermitteln. Damit unterstützt das Portal vor allem die Wärmewende im dezentralen Bereich.“ 

Alle Ergebnisse und Entwicklungen dieses Prozesses können über das Amtsblatt bzw. die Homepage verfolgt werden, so die Klimaschutzbeauftragte.

 

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