Senioren

Für die in Nauen lebenden Seniorinnen und Senioren stehen zahlreiche Angebote und Hilfen zur Verfügung; wie z. B. ambulante Pflegedienste, (teil-) stationäre Wohnmöglichkeiten sowie Beratungsstellen und Begegnungsmöglichkeiten bei sozialen Trägern. Eine Anlaufstelle ist das Familien- und Generationenzentrum (FGZ), wo z. B. auch Angehörige von Pflegebedürftigen oder an Demenz erkrankten Menschen Beratungsangebote erhalten.

Daneben engagiert sich die Stadt Nauen insbesondere im Bereich der Offenen Seniorenarbeit. Zielgruppe der Offenen Seniorenarbeit sind aktive Seniorinnen und Senioren, die sich ehrenamtlich engagieren (möchten) genauso wie ältere Menschen, die durch ehrenamtliche Angebote Beratung und Hilfe erhalten (wollen). Grundlage Offener Seniorenarbeit ist daher die Berücksichtigung der unterschiedlichen Lebenssituationen älterer Menschen. Ziel ist es, Angebote für "junge Alte" wie auch für Hochbetagte zu haben.

Die Offene Seniorenarbeit deckt folgende Bereiche ab:

  • Beratung und Bildung (Ziel: Kompetenzerhalt, Hilfe zur Selbsthilfe)
  • Prävention (Ziel: Vermeiden und Hinauszögern von altersspezifischen Krankheiten durch z. B. Sturzprävention, Ernährungsberatung, sportliche Aktivitäten)
  • Partizipation und ehrenamtliches Engagement (Ziel: Isolation und Einsamkeit verhindern, politische und gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen durch z. B. gemeinsame Mittagstische, häusliche Besuchsdienste, Seniorenrat)

Senioren und Demografie

AdresseSenioren und Demografie
Rathausplatz 1
14641   Nauen
Kontakt
Telefon: 03321 408 -244
Fax: 03321 408 -216
Haus 1, Zimmer 12

weitere Informationen

Die Seniorenbeauftragte informiert über die bestehenden Angebote in der Stadt Nauen. Sie vernetzt, berät und vermittelt freiwillig Engagierte und unterstützt innovative Ideen im Bereich der Seniorenarbeit u. a. durch finanzielle Zuschüsse.

Eine Sprechstunde findet jeden Dienstag von 9-12 Uhr im Familien- und Generationenzentrum (FGZ) in der Ketziner Str. 1 (gegenüber dem Rathaus) statt.

Die Seniorenbeauftragte ist telefonisch erreichbar unter: 03321 - 408 244.

Der Seniorenrat ist die politische Interessenvertretung der in Nauen wohnenden Seniorinnen und Senioren. Er bildet das Bindeglied zwischen den älteren Bürgerinnen und Bürgern, der Verwaltung und den Stadtverordneten und bietet der älteren Generation damit die Möglichkeit, ihre Anliegen gebündelt in die Meinungsbildungsprozesse einzubringen. Hierzu kann der Seniorenrat Mitglieder in die Fachausschüsse der Stadtverordnetenversammlung entsenden. Die regionale Einbindung erfolgt durch die Vernetzung mit anderen Seniorenvertretungen.

Darüber hinaus bietet der Seniorenrat Information und gesellige Teilhabe für Seniorinnen und Senioren, in dem er eigene Veranstaltungen organisiert und ehrenamtliches Engagement unterstützt sowie selbst ehrenamtlich aktiv ist. Für den Austausch mit der jüngeren Generation sorgt eine Patenklasse an einer Nauener Grundschule, mit der regelmäßig Veranstaltungen oder Exkursionen durchgeführt werden.

Dem Seniorenrat gehören laut Hauptsatzung der Stadt Nauen sieben Mitglieder an, die mindestens 60 Jahre alt sein müssen. Die nächste Wahl des Seniorenrates findet 2023 statt.
Der Seniorenrat tagt monatlich. Einmal im Quartal führt der Seniorenrat eine öffentliche Sitzung durch, deren Termin im Amtsblatt der Stadt Nauen bekannt gemacht wird.

Der Seniorenrat der Stadt Nauen ist über die Seniorenbeauftragte zu erreichen: Tel. 03321 - 408 -244.

Maßnahmen zur Bewältigung des demografischen Wandels sollen die gesellschaftliche Teilhabe insbesondere von Seniorinnen und Senioren ermöglichen und das Leben in Nauen und den Ortsteilen erleichtern, z. B. durch innovative Ideen zur Mobilität, zur Gesunderhaltung, zur Fortbildung, zum Informationsaustausch und zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements; sie sollen darüber hinaus den generationenübergreifenden Austausch fördern.

Die Stadt Nauen fördert solche Maßnahmen projektbezogen mit finanziellen Zuschüssen. Antragsberechtigt sind in der Stadt Nauen ansässige und auf dem Gebiet der Stadt Nauen tätige juristische Personen (wie z. B. Vereine, Stiftungen, kulturelle Einrichtungen, Kirchengemeinden), natürliche Personen und nicht rechtsfähige Vereine, bei denen die zur Förderung beantragten Maßnahmen nicht auf die Gewinnerzielung ausgerichtet sind.

Die Richtlinie sowie das dazugehörige Antragsformular befindet sich zum Herunterladen unter dem Punkt Downloads.

Angebote in Nauen und den Ortsteilen

Viele Senioren können oder wollen nicht mehr jeden Tag selbst kochen. Nur noch für ein oder zwei Personen zu kochen, ist vielen zu aufwändig. Unausgewogene Ernährung kann die unerwünschte Folge sein. Das Projekt dient auch der Geselligkeit für Menschen, die nicht mehr oft ihre Häuslichkeit verlassen.

Gemeinsam essen heißt, andere Senioren aus der Nachbarschaft zu treffen, nicht allein zu sein, sich zu unterhalten und vielleicht neue Kontakte zu knüpfen und alte aufzufrischen.

Hier bekommen Sie eine Übersicht, wann und wo die Mittagstische stattfinden:

Nauen: einmal pro Woche im Café am Stadtbad, Karl-Thon-Str. 20a

Groß Behnitz: einmal pro Woche im Landgut Stober, Groß Behnitzer Dorfstr. 27-31

Börnicke: einmal im Monat im Landhaus Börnicke, Grünefelder Str. 15

Ribbeck: einmal im Monat in der Alten Schule, Am Birnbaum 3 

Wachow: einmal im Monat, Zum Baggernpuhl, Brandenburger Allee 6

Die genauen Termine sind bei der Seniorenbeauftragten der Stadt Nauen zu erfragen. Ebenso ist eine Anmeldung zu den einzelnen Mittagstischen erwünscht. 

Wer als ehrenamtlicher Helfer mitmachen möchte oder sich ein Angebot in seinem Ortsteil wünscht, kann sich ebenfalls an die Seniorenbeauftragte wenden. Sie unterstützt zusammen mit dem Seniorenrat die örtlichen Initiativen und vermittelt interessierte Seniorinnen und Senioren.

Die Seniorenbeauftragte ist telefonisch erreichbar unter der Tel.-Nr. 03321 - 408 244.

Die Stadt Nauen unterstützt den ehrenamtlichen Häuslichen Besuchsdienst. Mit dem Besuchsdienst wird älteren, mobil eingeschränkten und alleinlebenden Menschen Gesellschaft und Unterstützung in Alltagsdingen ermöglicht. Mit dem Besuchsdienst soll der drohenden Vereinsamung von Menschen, die wenig Sozialkontakte haben, entgegengewirkt werden. Der Häusliche Besuchsdienst grenzt sich von professionellen Hilfsangeboten, wie z. B. Pflegediensten, ab.

Der Besuch kann z. B. folgendes beinhalten:

  • Gesellschaft leisten, Gespräche führen, Zuhören
  • Unterhalten mit Brett- oder Kartenspielen
  • Vorlesen
  • Kontakte knüpfen
  • Hilfestellung in Alltagsdingen, z. B. Formulare ausfüllen
  • Begleitung und Hilfe außer Haus, z. B. bei Spaziergängen, Einkäufen, Arztbesuche

Diese Besuchsdienste werden von ehrenamtlich Tätigen übernommen.

Haben Sie selbst Interesse besucht zu werden oder wollen den Besuchsdienst ehrenamtlich unterstützen, wenden Sie sich bitte an die Seniorenbeauftragte der Stadt Nauen unter der Tel.-Nr. 03321 - 408 244. Gern kann dazu auch das Antragsformular genutzt werden. 

Bei dem Einkaufsbegleitservice handelt es sich um eine von der Stadt Nauen geförderte Maßnahme, die vom Behindertenverband Osthavelland e.V. durchgeführt wird. Die Mitarbeiter des Behindertenverbandes holen die Seniorinnen und Senioren von zuhause ab, bringen sie mit einem Bus zur gewünschten Einkaufsmöglichkeit und fahren sie wieder nach Hause.

Mit der Maßnahme soll es den Seniorinnen und Senioren in den Ortsteilen ermöglicht werden, möglichst lange in der eigenen Häuslichkeit wohnen zu bleiben und sich selbst zu versorgen. Die Maßnahme dient – im Gegensatz zu Lieferdiensten - auch der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, da die Seniorinnen und Senioren die Gelegenheit erhalten, trotz abnehmender Mobilität, ihr häusliches Umfeld regelmäßig zu verlassen.

Bei Bedarf wenden Sie sich bitte an den Behindertenverband Osthavelland e. V., Ketziner Str. 5, 14641 Nauen, Tel.-Nr. 03321 - 03321 48092.

Weitere Beratungs- und Informationsangebote finden Sie auch unter Familien- und Generationszentrum.

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