Jugendschutz


Beschreibung

 

Kinder und Jugendliche sind als Teil unserer Gesellschaft auch den Einflüssen gewerblicher Betätigung ausgesetzt. Dass diese Einflüsse auch Gefahren (z.B. Suchtverhalten, Gesundheitsgefahren, Entwicklungsstörungen, Verschuldung) bergen können, ist bekannt. Zu suchen sind die Gefahren insbesondere im Bereich von Gaststätten, Diskotheken und Tanzveranstaltungen, Spielhallen und Glücksspielen, dem Einzelhandel mit Alkohol und Tabakwaren, der Vorführungen von jugendgefährdenden Medien und dem Zugang zu diesen, um nur einige zu nennen. Nicht zu unterschätzen sind die Folgewirkungen und Schäden an der Gesundheit von Kindern und Jugendlichen bei unkontrollierten Zugangs- und Konsummöglichkeiten.

 

Um diese Gefahren in der Öffentlichkeit und in den Medien von Kindern und Jugendlichen abwenden zu können, wurde das Jugendschutzgesetz erlassen. Die örtlichen Ordnungsbehörden können zur Einhaltung der Jugendschutzbestimmungen Kontrollen durchführen und bei Verstößen diese ahnden.

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Rechtsgrundlagen

- Jugendschutzgesetz (JuSchG)

- Gesetz zum Schutz vor den Gefahren des Passivrauchens

- Jugendschutzzuständigkeitsverordnung - JuSchZV

 


Weiterführendes

 

Auf der Suche nach geeigneten Präventionsprojekten stehen den pädagogischen Fachkräften in Brandenburg zahlreiche Institutionen und deren Angebote zur Verfügung.

 

Folgende Projekte rund um das Thema Suchtprävention werden derzeit im Havelland angeboten:

Ein interaktiver Präventionsparcours, in dem sich Schülerinnen und Schüler ab der achten Klassenstufe mit der Substanz Cannabis auseinandersetzen.

Das Alkoholpräventionsprogramm Tom & Lisa richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen sieben bis acht.

Der von der BZgA entwickelte KlarSicht-Koffer beinhaltet einen Suchtpräventionsparcours, bei dem sich Jugendliche ab einem Alter von zwölf Jahren interaktiv mit den Suchtstoffen Alkohol und Tabak auseinandersetzen.

Zielgruppe für das Präventionsprogramm Lieber schlau als blau sind Jugendliche ab 16 Jahren in verschiedenen Settings (Schule, Berufsausbildungsstätten, Jugendfreizeiteinrichtungen etc.).

Im Rahmen des Programms acht bis zwölf bieten speziell geschulte Fachkräfte Elternkurse an Grundschulen an. In diesen Kursen erhalten die teilnehmenden Eltern Hintergrundwissen zur Suchtvorbeugung, bekommen praktische Tipps zu Erziehungsfragen und können sich mit anderen Eltern austauschen. So sollen Eltern hinsichtlich ihrer Vorbildfunktion und Erziehungskompetenz in Bezug auf Gesundheitsförderung gestärkt werden. 

Das Programm wird von der Brandenburgischen Landesstelle für Suchtfragen e.V. koordiniert.

Net-Piloten ist ein Peer-Programm zur Prävention von exzessivem Computerspiel- und Internetgebrauch. Jugendliche werden zu Multiplikatorinnen bzw. Multiplikatoren ausgebildet, um an ihren Schulen Workshops für jüngere Mitschülerinnen und Mitschüler anzubieten. 

In ein- oder mehrtägigen Aktionsveranstaltungen setzen sich Schülerinnen und Schüler im Alter von 12 bis 19 Jahren mit den Alltagsdrogen Alkohol und Tabak auseinander. 

Im Kino, der Schulaula oder einem anderen geeigneten Veranstaltungsort besuchen die Jugendlichen themenspezifische Filmvorführungen und beteiligen sich aktiv an verschiedenen Stationen eines Mitmach-Parcours.

Das Ziel des Peer-Projekts an Fahrschulen ist es, junge Autofahrerinnen und Autofahrer über die Gefahren von Alkohol und anderen Substanzen im Straßenverkehr aufzuklären und alkohol- und drogenbedingte Verkehrsunfälle zu vermeiden.

Das entwicklungsorientierte Präventionsprogramm Papilio setzt bereits im Kindergartenalter an, um grundlegende sozial-emotionale Kompetenzen zu fördern und Verhaltensproblemen entgegenzuwirken. Langfristig sollen Kinder zu einer selbstbestimmten und verantwortungsbewussten Lebensführung befähigt und der Entwicklung von Gewalt und Sucht vorgebeugt werden.

Das Präventionsprogramm Prev@WORK zielt darauf ab, die Kompetenzen von Auszubildenden und Fachkräften im Umgang mit Suchtmitteln zu stärken. So soll einem riskanten Substanzkonsum und einer problematischen Nutzung digitaler Medien entgegengewirkt werden.

 

Mögliche Anbieter von Präventionsprojekten sind:

 

Weiterführende Informationen stellt die Überregionale Suchtpräventionsfachstelle u.a. für das Havelland zu Verfügung.


Ansprechpartner


Fachbereich 30: Ordnung und Sicherheit

Liane Lippold
Zimmer 11
Schützenstraße 1

Telefon (03321) 408316
E-Mail


Formulare


Ausfüllhinweise


Merkblätter

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